Magischer Trend: Wichteltüren

Magischer Trend: Wichteltüren

Die Wichteltür - was ist das für ein Brauch?

Zu Beginn der Weihnachtszeit zieht ein kleiner Wichtel ins Haus ein, er bringt seine winzige Tür und allerhand Weihnachtszauber über Nacht mit. Leider wird man den kleinen Wichtel nie zu Gesicht bekommen, denn dann verliert er all seine Kräfte und muss wieder ausziehen. Doch beinah täglich ist seine Anwesenheit zu spüren. Der Wichtel kann kleine Geschenke mitbringen, Aufgaben für die Kinder haben oder natürlich auch Unsinn machen und die Kinder mit kleinen Wichtelstreichen zum Lachen bringen. 
 
Zum Ende der Weihnachtszeit zieht er wieder aus und nimmt all sein Hab und Gut mit. 
 
Bis zur nächsten Weihnachtszeit...

So machen wir es...

Unser Wichtel hat den Namen Nisse und ist bereits zum 3. Mal als Gast bei uns. Nisse hat das Herz von Marley im Sturm erobert und ist zum festen Bestandteil der Weihnachtszeit geworden. Der Wichtel ist bei uns das Sprachrohr zwischen dem Weihnachtsmann und uns. Wir haben ihm nicht nur den Wunschzettel übergeben, sondern Nisse bringt täglich das Adventskalendersäckchen vorbei - teils steht es in der Nähe der Tür, teils ist es aber auch versteckt ;-)

Für die Tür und passendes Zubehör habe ich mich besonders gern bei Etsy umgesehen. Hier gibt es viele Handmadeshops, die kleine Accessoires anbieten, mit denen die Tür und der Bereich davor immer wieder neu gestaltet werden kann. 
 
Auch wenn ich nicht täglich alles austausche, fällt Marley jede Veränderung auf und er ist jeden Morgen gespannt was sich wieder vor der Tür des Wichtels getan hat. 

Warum braucht man eigentlich einen Wichtel?

Naja brauchen ist vielleicht das falsche Wort - aber dieser Zauber rund um die Weihnachtszeit ist einfach Balsam für die Seele. 
 
Kleine Kinderaugen, die leuchten, sobald sie etwas vom Wichtel finden ist einfach eine tolle Erfahrung für die ganze Familie - denn sind wir mal ehrlich: 
 
Sind unsere Kinder glücklich, dann sind wir das auch!

Meine liebsten Schabernack-Ideen

Das Leuchten in den Augen der Kinder ist dir mit diesen einfachen Schabernackideen garantiert. 
Und das Beste - sie sind ohne lange Vorbereitungszeit umsetzbar. 
  • Beim Frühstück ist die Milch im Müsli auf einmal bunt! Gebe dazu einfach einen Tropfen Lebensmittelfarbe unter das Müsli. Beim verrühren wird es dann magisch. 
  • Die Tonies sind verschwunden! Du hast einen Tisch mit Metallfüßen? Wunderbar! Verteile die Tonies rund um den Tisch oder an anderen ungewöhnlichen Orten.
  • Der Wichtel hat Hunger! Lege ein Rezept für Plätzchen mit den passenden Zutaten für einen gemeinsamen Backnachmittag bereit. Am Abend bekommt der Wichtel natürlich Kekse zum probieren. 
  • Nanu, was ist denn da im Waschbecken? Hinterlasse mit bunter Malseife Farbkleckse oder Formen im Waschbecken.
  • Kling Glöckchen klingelingeling! Hänge an jede Tür ein kleines Glöckchen auf, die erklingt, sobald sich eine Tür öffnet. 

Der Wichtel als Adventskalendersäckchen-Überbringer

In diesem Jahr haben wir uns das erste Mal dazu entschlossen, keinen sichtbaren Adventskalender für Marley vorzubereiten, sondern dem Wichtel die Aufgabe zu übergeben. 
Heute kann ich sagen, dass dies eine ganz wundervolle Entscheidung war. Denn der Wichtel bringt nicht nur täglich das Säckchen vorbeit, sondern verknüpft dieses immer mal wieder mit kleinen Aufgaben, Überraschungen oder auch dem einen oder anderen Schabernack. 
 
So war ein Säckchen zum Beispiel in der Besteckschublade versteckt. Marley hatte mir geholfen den Tisch zu decken und die Augen wurden natürlich groß, als neben den Löffeln ein kleines Säckchen lag. 
 
An einem anderen Morgen hatte der Wichtel mit den kleinen Metallautos von Marley gespielt, ohne sie wieder aufzuräumen - der Schelm! Aber für den Wichtel macht Marley einiges, sogar das Aufräumen übernimmt er gern, denn natürlich hatte der Wichtel das Säckchen in der Autokiste vergessen ;-)
Ich wünsche dir eine schöne Wichtel- ähh... Weihnachtszeit,
Tatiana